Gastbeitrag von Nicolas Weber, Fabienne Federer und Daniela Tanner (Studierende FHS St.Gallen, Fachbereich Soziale Arbeit)
Am vergangenen Dienstag hat sich in der Ankerstrasse in Rorschach der Vorhang für das neunte und letzte Kapitel „Stadt der Sinne“ geöffnet. 50 Studierende der Fachhochschule St.Gallen gestalteten mit den Initiatoren Selina Ingold und Mark Riklin den abschliessenden Akt der Reihe „Stadt als Bühne“.
Rorschach. – Ein roter Vorhang ziert die Ankerstrasse. Stühle säumen den Laufsteg und warten auf neugierige Zuschauer, die sich nochmals ausgewählte Stadtfiguren der vergangenen acht Kapitel vor Augen führen möchten.
Nachdem die Glocke des Jakobsbrunnens verstummt ist, stellen die Initiatoren Selina Ingold und Mark Riklin das letzte Kapitel „Stadt der Sinne“ vor. Im Publikum werden alt bekannte, reale Stadtfiguren erblickt. Viele von ihnen haben dabei in den letzten acht Kapiteln eine wichtige Rolle gespielt. Darunter befinden sich beispielsweise der Schatzsucher, „Marroni-Meier“, der Hafenmeister oder auch der Glöckner.

(Bild: Fabienne Federer, bearbeitet durch ubu)
Letztes Wiedersehen?
Mit dem letzten Kapitel will man einerseits die fantasievollen Stadtfiguren der letzten vier Jahre nochmals zum Leben erwecken. Andererseits aber auch einen Anfang schaffen. Das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen. Mit dem neunten Kapitel soll abschliessend ein nachhaltiger Ideenkatalog in den Köpfen der Rorschacher Bevölkerung hinterlassen werden.
Noch einmal winken die charmanten Stadtbegrüsserinnen freundlich vom Bühnenrand. Die Handfönerin wärmt wieder Rorschacher Hände und der Tagträumer erinnert barfuss und in einen Bademantel gehüllt an gemütliche Stadtspaziergänge. Aber auch an neuen Figuren fehlt es nicht. So wird für die Rorschacher Bevölkerung eine Bauchpinslerin ins Leben gerufen. More »
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