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Stadt

Wohnungsnot? Jeudi-Noir!

von fels am 9. Februar 2010

in Politik, Stadt, Stadtentwicklung

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Gegen Gentrification, Veredelung und Ökonomisierung der Städte braucht es Gegenstrategien.
In Paris macht Jeudi-Noir vor, wie das aussehen könnte. Das Kollektiv Jeudi-Noir hält seit Oktober 2009 einen stattlichen Stadtpalast, der seit 1965 (!) leer stand, besetzt.
In einem Interview auf taz.de meint einer der Besetzer:

Wir bleiben. Die Besitzerin, eine durchaus charmante 87-jährige Dame, die in [...]

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Earthsharing hatte 2009 einen Filmwettbewerb zum Thema Gentrifizierung ausgeschrieben. Der Siegerbeitrag von Ingrid Booker fragt, weshalb KünstlerInnen im Gentrifizierungsspiel wie Schachfiguren erscheinen.

Ingrid Brooker was the winner of the $3000 first prize! The second I Want to Live Here film competition was pleased to award Ingrid the prize after her cutting edge piece on how artists [...]

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Post image for Für eine bessere Städtebaukultur

Ein Aufsatz von Christoph Luchsinger (Leiter des Fachbereichs Städtebau an der TU Wien) in der aktuellen Ausgabe von dérive – Zeitschrift für Stadtforschung liefert einen guten Diskussionbeitrag zur Debatte um eine Raumplanung, die sich neu denkt.

Das städtebauliche Projekt – und damit sind sowohl die Vision von der Stadt als Ganzem als auch die einzelne Intervention [...]

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Post image for Von Schuhen, Patrons und Utopien

Noch bis zum 21. Februar 2010 ist in der Pinakothek der Moderne in München die Ausstellung Zlín – Modellstadt der Moderne zu sehen.

Die Entwicklung der im Osten Tschechiens gelegenen Stadt Zlín im 20. Jahrhundert ist eng mit der Schuhfabrik Bat’a verbunden. Der Unternehmer Tomás Bat¿a und sein Stiefbruder Jan Antonín ließen den kleinen Ort von [...]

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Herr Acklin schwadroniert

von fels am 5. Januar 2010

in Quartier, Stadt, Stadtentwicklung

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Beim Ausmisten von Instapaper hab ich diesen wunderbaren Beitrag von Ronnie Grob vom 12. Oktober 2009 wieder gefunden, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Jürg Acklin, “intellektuell und auch gewissermassen gesamtgesellschaftlich kritisch und durchaus auch, wie soll ich sagen, linksliberal”. (Bild: sf.tv)

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Gastbeitrag von Nicolas Weber, Fabienne Federer und Daniela Tanner (Studierende FHS St.Gallen, Fachbereich Soziale Arbeit)
Am vergangenen Dienstag hat sich in der Ankerstrasse in Rorschach der Vorhang für das neunte und letzte Kapitel „Stadt der Sinne“ geöffnet. 50 Studierende der Fachhochschule St.Gallen gestalteten mit den Initiatoren Selina Ingold und Mark Riklin den abschliessenden Akt der Reihe [...]

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Was macht eine Stadt belebt und interessant? Verallgemeinert man die Merkmale von in diesem Sinne urbanen Orten wie Manhattan, dem Pariser Quartier Latin oder Palermo, dann lassen sich drei Begriffe herausdestillieren, die erlebnisreiche Szenen beschreiben: Ungleichheit, Ungleichzeitigkeit und Ungleichwertigkeit.

Ungleichheit der Menschen und der Aktivitäten spiegelt sich in verschiedenen Lebensstilen, in verschiedenartigen Verhaltensweisen und in unterschiedlichen [...]

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In der theoretischen Diskussion über Stadt ist Urbanität gleichbedeutend mit Stadtkultur. Der Begriff Stadtkultur bezeichnet eine bestimmte Art und Weise zu leben, die die öffentliche und demokratische Entscheidung über die Entwicklung des Gemeinwesens beinhaltet; charakteristisch für städtische Kultur ist seit der Antike die Offenheit gegenüber dem Fremden, gegenüber kultureller und intellektueller Innovation. Dazu gehören auch [...]

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Wenn von Planern und Investoren „Urbanität“ angezielt wird, dann handelt es sich in der Regel um ein sorgfältiges Kalkül, das Risiken möglichst ausschliessen soll. Stadtbewohner werden nur als Konsumenten eingeplant. Sie sollen sich vorgegebener Einrichtungen und Dienstleistungen bedienen und an organisierten Erlebnissen ihre Freude haben. Die grösste Gefahr für die Investoren ist, dass das Vorgesehene [...]

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Wer unerwünschte Submilieus aus dem Stadtbild entfernen will, kann das auf verschiedenste Arten tun: mit architektonischen Konzepten, die den „falschen Gruppen“ ihren Aufenthalt unwirtlich machen, aber auch klassischen ordnungspolitischen Instrumenten.
Das Resultat ist ein Konzept von öffentlicher Sicherheit, das letztendlich auf eine Intensivierung der sozialen Kontrolle abzielt. Alltagspraktisch werden sozialpolitische, sozialarbeiterische, stadtplanerische, ordnungspolitische, polizei- und strafrechtliche [...]

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